Welche Scham steckt hinter der Fassade eines Narzissten
Hinter der Fassade eines Narzissten liegt oft tiefe, gut versteckte Scham. Diese Scham entsteht meist schon in der Kindheit und wird durch ein aufgeblähtes Selbstbild überdeckt.
Grandiosität ist selten reine Arroganz.
Sie ist häufig ein Schutzmechanismus.
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Warum ist Scham das am besten versteckte Gefühl bei Narzissten
Scham fühlt sich für einen Narzissten lebensbedrohlich für das eigene Selbstbild an, deshalb wird sie fast nie offen gezeigt. Stattdessen erscheint sie verkleidet als Wut, Kälte oder Überlegenheit.
- Scham wird selten als solche benannt
- Wut ersetzt oft das eigentliche Gefühl
- Rückzug kann ebenfalls Scham verdecken
Wie entsteht diese Scham schon in der Kindheit
Ein typisches Beispiel aus der Praxis. Klient Bastian erinnerte sich in der Therapie an einen Vater, der Zuneigung fast ausschließlich an gute Leistungen knüpfte.
Wer nicht leistete, wurde emotional übersehen.
Aus diesem Gefühl entstand eine tiefe, frühe Scham.
Tipp: Wenn auf Kritik sofort Wut folgt, versuch innerlich zu benennen. Hier reagiert vermutlich Scham, nicht Ärger.
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Warum ist Grandiosität eigentlich ein Schutzmechanismus
Ein aufgeblähtes Selbstbild hält die eigentliche Scham auf Distanz und schützt vor einem Gefühl, das kaum auszuhalten wäre. Genau deshalb wirkt jede Kritik so bedrohlich, sie rührt an diese verborgene Wunde.
Willst du dieses Muster bei deinem Partner besser verstehen, ist eine Paarberatung ein guter erster Schritt.
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