Beziehung & Liebe

Psychologe verrät, was einer Beziehung am meisten schadet

Es sind die täglichen Nadelstiche, die nicht ausgesprochenen Erwartungen, die kleinen Enttäuschungen, die unterdrückten Gefühle. Lies mehr.

Patric Pförtner

Patric Pförtner

M.Sc. Psychologe

· 6 Min. Lesezeit

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Patric Pförtner fachlich geprüft und freigegeben.

Eine Frau wird von Ihrem Partner bevormundet und in aller Öffentlichkeit lächerlich gemacht.

Psychologe verrät, was einer Beziehung am meisten schadet

Als Psychologe mit Erfahrung in der Paarberatung habe ich schon viele Beziehungen im Online Setting in Krisenzeiten begleitet.

In meiner Online Beratung stelle ich Paaren oft simple, aber tiefgründige Fragen.

  • Wie würdet ihr die aktuelle Stimmung in eurer Beziehung beschreiben?
  • Was schadet eurer Beziehung am meisten?
  • Wenn ihr einen Wunsch für eure Beziehung frei hättet, welcher wäre das?
  • Was schätzt ihr am meisten an eurer Beziehung?

Die Antworten darauf waren oft überraschend, und enthüllend.

Lass uns gemeinsam auf typische Gespräche aus meinem Praxisalltag schauen.

Übrigens: Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, 30 Minuten per Video. Wie es danach weitergeht, entscheidest du. Alle Preise auf einen Blick.

Kritik statt Komplimente, wenn Worte verletzen und Beziehungen belasten

Sarah und Tom, beide Anfang 30, sitzen auf ihrer blauen Couch im Wohnzimmer. Die Spannung zwischen ihnen ist spürbar.

Ich: “Was glauben Sie, hat Ihrer Beziehung in den letzten Wochen am meisten geschadet?”

Sarah (seufzt): “Toms ständige Kritik. Egal was ich tue, es ist nie gut genug. Nie richtig. Nie ordentlich genug. Dieses ständige Bevormunden.”

“Toms ständige Kritik. Egal was ich tue, es ist nie gut genug.”

Tom (abwehrend): “Das stimmt doch gar nicht! Ich gebe nur Verbesserungsvorschläge.”

Sarah (frustriert): “Sehen Sie? Genau das meine ich! Es ist immer das Gleiche mit ihm.”

Hier sehen wir ein klassisches Muster: Was ursprünglich vielleicht als Rat gedacht war, wird als verletzende Kritik wahrgenommen. In meinen Beratungen sehe ich oft, dass Menschen, die schnell und ohne nachzudenken etwas sagen, häufiger in dieses Muster verfallen.

Trifft das auch auf deinen Partner zu? Oder vielleicht erlebst du es ja so ähnlich wie Sarah und Tom.

In einem unverbindlichen Erstgespräch können wir deine Situation besprechen und gemeinsam herausfinden, welche Unterstützung für dich sinnvoll ist.

Sie könnten ihre Worte wohlwollender wählen, wenn sie kurz überlegen würden, bevor sie sprechen. Doch der Impuls ist meist größer, weshalb es oft zum Impulskontrolltraining in der Beratung kommt.

Letztlich untergräbt die ständige Negativität das Selbstwertgefühl des Partners. Auf lange Sicht wird so auch die Intimität in der Beziehung untergraben.

Wie aktives Zuhören Beziehungen rettet

Ein anderes Paar, Markus und Lisa, beide Mitte 40, zeigen eine andere spannende Dynamik.

Ich: “In Ihrer Beziehung, was schadet ihr am meisten?”

Lisa: “Die fehlende Kommunikation. Markus redet einfach nicht mit mir.”

Markus (genervt): “Weil du ständig redest! Ich komme gar nicht zu Wort.”

Lisa: “Siehst du? Du hörst mir nicht einmal jetzt zu!”

Fehlende oder gestörte Kommunikation ist ein häufiges Problem. Oft hören die Partner einander nicht wirklich zu, sondern warten nur darauf, ihre eigene Meinung zu sagen.

Eine einfache, aber wirkungsvolle Übung für Paare ist das aktive Zuhören.

  • Ein Partner spricht 5 Minuten lang, der andere hört nur zu.
  • Der Zuhörer fasst dann kurz zusammen, was er gehört hat.
  • Danach sprecht ihr nicht über den Inhalt, sondern über eure Gefühle während der Übung.

Ich frage dann oft: “Wie fühlen Sie sich, nachdem Sie Ihrem Partner so lange einfach nur zugehört haben?”

Diese Übung öffnet oft überraschende Einsichten. Viele Paare berichten, dass sie sich zum ersten Mal seit langem wirklich gehört und verstanden fühlen. Probier es selbst aus, du wirst erstaunt sein, wie eine so simple Übung deine Kommunikation verbessern kann.

Warum wird Routine zum Beziehungskiller?

Ein drittes Paar, Elena und Michael, beide Ende 30, zeigen ein anderes Bild.

Ich: “Was, denken Sie, schadet Ihrer Beziehung am meisten?”

Elena (zögernd): “Ich glaube… die Routine. Wir haben uns auseinandergelebt. Er macht was irgendwo im Stall, und ich arbeite an meinem Kuchen in der Küche, so war es gestern zum Beispiel…”

“Wir haben uns auseinandergelebt.”

Michael (nickt): “Ja, es ist alles so vorhersehbar geworden. Keine Überraschungen mehr.”

Elena: “Genau. Wir funktionieren nur noch nebeneinander her. Ich mach nur noch das Essen, und du kümmerst dich um die Pferde. Und das ist jeden Tag so.”

Hier sehen wir, wie Langeweile und fehlende gemeinsame Erlebnisse eine Beziehung aushöhlen können. Die Leidenschaft geht verloren, und die Partner entfremden sich voneinander.

Nach unzähligen Gesprächen wie diesen bin ich zu folgender Erkenntnis gekommen.

Was einer Beziehung am meisten schadet, ist oft nicht ein einzelnes großes Problem, sondern die Summe vieler kleiner, ungelöster Konflikte und Missverständnisse. Und je länger wir diese kleinen Makel dulden, desto höher wird der Leidensdruck in der Beziehung.

Es sind die täglichen Nadelstiche, die nicht ausgesprochenen Erwartungen, die kleinen Enttäuschungen, die unterdrückten Gefühle, die sich über die Zeit zu einem unüberwindbaren Berg auftürmen.

Fühlst du dich wie Elena? Oder erlebst du deine Beziehung vielleicht wie Michael.

Dann können wir gerne deine Situation in einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen und herausfinden, welche Unterstützung für dich sinnvoll ist.

Wann wird scheinbare Harmonie zur Falle?

Anna und Peter wirken auf den ersten Blick echt, authentisch und harmonisch.

Ich: “Was glauben Sie, schadet Ihrer Beziehung am meisten?”

Anna (lächelnd): “Oh, wir haben eigentlich keine großen oder wirklichen Probleme.”

Peter (nickt): “Stimmt, wir streiten nie. Alles supi.”

Ich: “Nie? Wow, ich bin beeindruckt. Wirklich erstaunlich!”

Anna (zögert): “Na ja, manchmal ärgere ich mich schon über Kleinigkeiten…”

Peter: “Wirklich? Das hast du nie gesagt. Ich höre das jetzt zum ersten Mal.”

“Ich wollte keinen Streit anfangen. Es sind ja nur Kleinigkeiten.”

Anna: “Ich wollte keinen Streit anfangen. Es sind ja nur Kleinigkeiten.”

Hier sehen wir, wie selbst scheinbar harmlose Vermeidung von Konflikten zu einer schleichenden Entfremdung führen kann. Die “Kleinigkeiten” können sich mit den Tagen, Wochen und Monaten aufsummieren, und irgendwann steht ein Berg, so hoch wie die Zugspitze, zwischen den Partnern.

Was können wir aus den Beispielen lernen?

Eine gesunde Beziehung braucht offene, ehrliche Kommunikation, auch über die kleinen Ärgernisse des Alltags. Es geht darum, Probleme anzusprechen, bevor sie sich aufstauen, einander wirklich zuzuhören, und in manchen Fällen bedarf es dann auch keiner Lösung mehr.

Eine Beziehung ist wie ein Garten, sie braucht ständige Pflege, Aufmerksamkeit und manchmal auch harte Arbeit.

Will sagen:

Wenn die Kleinigkeiten das Unkraut im Garten sind, solltest du jeden Tag einmal Unkraut ziehen gehen.

Mein Rat an alle Paare.

  • Nehmt euch regelmäßig Zeit füreinander.
  • Sprecht über eure Gefühle, was euch bewegt, was euch stört, eure Wünsche und auch Ängste.
  • Hört einander aktiv zu, ohne gleich zu urteilen oder zu Lösungen zu springen.

Und vergesst nicht, auch die positiven Dinge in eurer Beziehung wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Hast du auch ein Problem in deiner Partnerschaft, das du bisher nicht lösen konntest?

Dann buch auch ein kostenfreies 20-minütiges Kennenlerngespräch per Videocall. Mit mir bekommst du einen Psychologen, der

  • dir Raum gibt
  • deine Gedanken ordnet
  • deine Veränderung einfühlsam begleitet.

Ich freue mich und verbleibe mit

Vorfreude,

Dein Patric Pförtner

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M.Sc. Psychologe Patric Pförtner
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Über mich

Hallo, ich bin Patric.

M.Sc. Psychologe, Paartherapeut und Doktorand. Ich begleite Paare, die spüren: So kann es nicht weitergehen.

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