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Fragen Sie sich: "Habe ich eine gestörte Beziehung zu Essen und meinem Körper?", "Kontrolliere ich mein Essverhalten zu stark?" oder "Kreisen meine Gedanken ständig um Gewicht und Kalorien?" Diese Fragen können auf ein problematisches Essverhalten hinweisen.
Mögliche Warnsignale können sein:
Dieser Test kann Ihnen helfen, erste Anzeichen einer möglichen Essstörung zu erkennen. Bei Verdacht auf eine Essstörung ist es wichtig, sich professionelle Hilfe zu suchen.
Alle Fragen beziehen sich auf die letzten 14 Tage. Die Antwortmöglichkeiten sind nach dem Notensystem gestaffelt, wobei die erste Antwortmöglichkeit einen Punkt und die letzte fünf Punkte bedeutet. Tragen Sie Ihre Bewertungen neben jeder Frage ein und klicken Sie am Ende auf den "Auswerten" Button.
1. Haben Sie oft das Gefühl, dass Sie zu viel wiegen, auch wenn andere sagen, dass Sie schlank sind?
2. Fühlen Sie sich unwohl oder schuldig, wenn Sie etwas essen?
3. Beeinflusst Ihr Gewicht stark, wie Sie sich selbst wahrnehmen?
4. Treffen Sie strikte Entscheidungen darüber, welche Lebensmittel Sie essen dürfen?
5. Treiben Sie viel Sport, um Ihr Gewicht zu kontrollieren?
6. Haben Sie Angst davor, an Gewicht zuzunehmen oder dick zu werden?
7. Meiden Sie es, mit anderen gemeinsam zu essen?
8. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht häufig, indem Sie sich wiegen?
9. Planen Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus, um Ihr Gewicht zu halten oder zu reduzieren?
10. Haben Sie körperliche Beschwerden wie Schwäche, Kreislaufprobleme oder Frieren, die mit Ihrem Essverhalten zusammenhängen?
Dieses Online-Screening ist kein diagnostisches Instrument. Nur ein geschulter medizinischer Fachmann, wie ein Arzt oder ein Psychiater oder Psychotherapeut, kann dir bei den nächsten Schritten helfen.
Dieser Test ist für Menschen gedacht, die sich Sorgen um ihr Essverhalten machen oder unsicher sind, ob ihre Beziehung zu Essen und ihrem Körper gesund ist. Er kann auch für Angehörige hilfreich sein, die Warnsignale besser erkennen möchten.
Der Test dient als erste Orientierung, ersetzt aber keine professionelle Diagnose oder Behandlung.
Bei Verdacht auf eine Essstörung ist es wichtig, umgehend ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Aus psychologischer Sicht ist eine Essstörung oft ein Versuch, Kontrolle über das eigene Leben zu gewinnen. Die übermäßige Kontrolle des Essverhaltens kann als Bewältigungsstrategie für tieferliegende emotionale Konflikte dienen. Perfektionistische Persönlichkeitszüge, ein niedriges Selbstwertgefühl und Schwierigkeiten in der Emotionsregulation spielen häufig eine wichtige Rolle. Auch transgenerationale Muster im Umgang mit Essen, Körper und Gefühlen können die Entwicklung einer Essstörung begünstigen.
Die Behandlung von Essstörungen erfordert einen multimodalen Ansatz, der körperliche und psychische Aspekte berücksichtigt. Anders als bei vielen anderen psychischen Erkrankungen ist oft eine enge Zusammenarbeit zwischen Psychotherapeuten, Ärzten und Ernährungsberatern notwendig. Die Therapie umfasst neben der Stabilisierung des Essverhaltens auch die Arbeit an der Körperwahrnehmung, dem Selbstwert und der Emotionsregulation. Besonders wichtig ist die Einbindung der Familie, vor allem bei jüngeren Patienten. Die Motivation zur Veränderung muss oft erst aufgebaut werden, da die Krankheitseinsicht häufig eingeschränkt ist.
Die psychologische Forschung zeigt, dass gesellschaftliche Schönheitsideale und mediale Einflüsse als Risikofaktoren wirken können. Besonders der durch soziale Medien verstärkte Vergleichsdruck kann problematische Verhaltensweisen begünstigen. Kulturspezifische Normen bezüglich Körper, Essen und Kontrolle beeinflussen die Manifestation von Essstörungen. Auch der gesellschaftliche Leistungsdruck und die Verknüpfung von Selbstwert mit äußerer Erscheinung spielen eine bedeutende Rolle in der Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen.
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